Das Team muss vor Mandatsbeginn klar informiert werden: warum ein Interim kommt, was sich ändert, was sich nicht ändert und wer der Ansprechpartner ist. Fehlende Kommunikation kostet Wochen.
Ein Interim Manager, der ins Unternehmen kommt, ohne dass das Team vorbereitet ist, verliert die ersten zwei bis vier Wochen damit, Vertrauen aufzubauen, das durch frühzeitige Kommunikation bereits vorhanden sein könnte.
Was passiert ohne Vorbereitung
Was das Team wissen muss – und was nicht
- Warum kommt ein Interim Manager? Ehrlich, aber nicht alarmistisch
- Was ist seine Rolle und was sind seine Befugnisse?
- Was ändert sich für das Team – konkret und realistisch?
- Was ändert sich nicht – Arbeitsverträge, Strukturen, bekannte Kollegen?
- Wer ist der direkte Ansprechpartner für Fragen und Sorgen?
Schritt-für-Schritt-Kommunikation zum Mandatsbeginn
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Ankündigung durch die Unternehmensleitung
Nicht der Interim Manager kündigt sich selbst an – die Geschäftsführung kommuniziert die Entscheidung aktiv und transparent. Das ist ein klares Signal: Wir stehen hinter dieser Entscheidung. Timing: mindestens drei bis fünf Tage vor Mandatsbeginn.
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Inhalt der Ankündigungs-Kommunikation
Klare Botschaft: Wer kommt, warum, für wie lange und mit welchem Auftrag – soweit wie sinnvoll offenlegbar. Keine Halbwahrheiten. Was das Team nicht erfährt, erfindet es sich selbst. Unsicherheiten offen benennen ist stärker als falsche Gewissheit.
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Erstes Team-Meeting mit dem Interim Manager
Am ersten oder zweiten Tag: ein strukturiertes Meeting, in dem sich der Interimer vorstellt – nicht nur seinen Lebenslauf, sondern seine Arbeitsweise, seine Erwartungen ans Team und wie er Feedback erwartet. Das Meeting setzt den Ton für das gesamte Mandat.
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Klärung von Rolle und Entscheidungsrahmen
Das Team muss wissen: Was entscheidet der Interim Manager allein? Was entscheidet er gemeinsam? Wofür ist er zuständig, wofür nicht? Unklare Zuständigkeiten führen zu Doppelarbeit und Frustration auf beiden Seiten.
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Ansprechpartner für Bedenken benennen
Nicht jedes Teammitglied wird seine Bedenken direkt beim Interimer deponieren. Es braucht eine neutrale Anlaufstelle – HR, ein Vertrauensvorgesetzter oder der direkte Auftraggeber –, an die sich Mitarbeiter wenden können.
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Regelmäßige Kommunikation im Mandatsverlauf
Einmalige Ankündigung reicht nicht. Nach vier Wochen, nach dem ersten Meilenstein, bei Zieländerungen: Das Team muss kontinuierlich informiert werden. Schweigen wird immer negativ interpretiert.
Häufiger Fehler
Praxis-Tipp
Warum Vorbereitung Rendite bringt
Sie planen den Einsatz eines Interim Managers und wollen den Start optimal vorbereiten? Wir begleiten Sie bei Kommunikation und Mandatsdesign.
Interim-Beratung anfragenHäufige Fragen
Wer sollte die Ankunft des Interim Managers ankündigen?
Was muss das Team über den Interim Manager wissen?
Wann sollte das Team informiert werden?
Was tun, wenn das Team trotz Kommunikation skeptisch reagiert?
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