Dify und Flowise ermöglichen es, eigene KI-Chatbots auf Basis von Unternehmensdaten aufzubauen — selbst gehostet, ohne Cloud-Abhängigkeit. Dify ist benutzerfreundlicher mit mehr Features, Flowise ist schlanker und technisch flexibler. Beide eignen sich hervorragend für DSGVO-konforme KI-Lösungen im Mittelstand.
Was sind Dify und Flowise?
Dify und Flowise sind Open-Source-Plattformen, mit denen Unternehmen eigene KI-Chatbots und Assistenten aufbauen können — ohne Programmierung, selbst gehostet, auf Basis eigener Dokumente und Wissensdatenbanken.
Dify — der polierte Allrounder
Dify punktet mit einer durchdachten Benutzeroberfläche, die auch technisch weniger erfahrene Mitarbeiter bedienen können. Integriertes RAG-System (Retrieval-Augmented Generation) erlaubt es, Dokumente hochzuladen und den Chatbot darauf zu trainieren. Der visuelle Workflow-Builder ermöglicht mehrstufige KI-Prozesse. Dify unterstützt viele Sprachmodelle: OpenAI, Anthropic, lokale Modelle via Ollama und mehr. Nachteil: höherer Ressourcenbedarf beim Selbsthosting.
Flowise — der technische Schlankmacher
Flowise setzt auf einen node-basierten visuellen Editor, der an n8n oder Retool erinnert. Es ist leichtgewichtiger als Dify, benötigt weniger RAM und lässt sich einfacher in bestehende Webseiten oder Apps einbetten. Für Entwickler und technisch versierte Teams bietet Flowise mehr Flexibilität beim Aufbau komplexer Chains. Für nicht-technische Nutzer ist die Lernkurve etwas steiler.
DSGVO-Vorteil: Selbst hosten statt Cloud
Beide Tools können auf dem eigenen Server oder NAS betrieben werden — keine Daten verlassen das Unternehmen. Das ist für viele KMU entscheidend: Kunden- und Unternehmensdaten bleiben intern. Im Vergleich zu ChatGPT-API-Direktnutzung oder SaaS-Chatbot-Plattformen behalten Sie die vollständige Datenkontrolle. Mit einem lokalen Modell (z.B. Ollama + LLaMA) ist sogar komplett Cloud-freier Betrieb möglich.
Typische Anwendungsfälle
- Interner FAQ-Bot für Mitarbeiter (HR, IT, Prozesse)
- Kunden-Service-Bot auf Basis von Produktdokumentation
- Dokument-Q&A: PDFs und Handbücher durchsuchbar machen
- Wissensmanagement-Assistent für interne Datenbanken
- Lead-Qualifizierung auf der Webseite
Setup-Überblick: Dify in Betrieb nehmen
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Docker installieren
Dify läuft per Docker Compose — auf Linux-Server, NAS (Synology) oder lokaler Maschine.
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Dify klonen und starten
git clone + docker-compose up — nach wenigen Minuten ist die Oberfläche erreichbar.
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LLM verbinden
API-Key für OpenAI, Anthropic oder lokales Modell hinterlegen.
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Wissensbasis anlegen
Dokumente hochladen, RAG-Index wird automatisch gebaut.
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Chatbot konfigurieren
Prompt, Persönlichkeit und Wissensbasis zuweisen — fertig.
Dify oder Flowise — wann welches?
Dify wählen wenn: Sie eine polierte Oberfläche für nicht-technische Mitarbeiter brauchen, viele Dokumente als Wissensbasis nutzen wollen oder einen vollständigen Workflow-Builder benötigen.
Flowise wählen wenn: Sie knappe Serverressourcen haben, das Tool in eine bestehende App einbetten wollen oder als Entwickler maximale Flexibilität bei Chains und Nodes brauchen.
Praktischer Tipp
Sie möchten einen eigenen KI-Chatbot auf Basis Ihrer Unternehmensdaten aufbauen? Wir helfen beim Setup und der DSGVO-konformen Konfiguration.
Jetzt beraten lassenHäufige Fragen
Ist Dify oder Flowise besser für den Einstieg?
Kann ich Dify oder Flowise DSGVO-konform betreiben?
Welche Dokumente kann ich als Wissensbasis verwenden?
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