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Interim-Vertriebsleitung auf Zeit

Eine Vakanz stoppt den Vertrieb nicht.
Er muss trotzdem geführt werden.

Kunden warten nicht auf die neue Stellenbesetzung. Angebote müssen entschieden, Mitarbeitende geführt, Forecasts bewertet und Prioritäten gesetzt werden — jeden Tag, an dem die Vertriebsleitung fehlt. Ein Konzept in der Schublade führt niemanden. Wir übernehmen diese Verantwortung für einen definierten Zeitraum, mit klarem Auftrag und geplanter Übergabe — und geben die Funktion geordnet zurück, nicht als offene Baustelle.

Typische Anlässe

Wann eine Führung auf Zeit trägt.

Selten ruft jemand an, weil er sich eine Interim-Lösung wünscht. Er ruft an, weil eine Stelle plötzlich leer ist und der Vertrieb trotzdem weiterlaufen muss. Meistens steckt eine dieser Lagen dahinter:

Die Vertriebsleitung hat gekündigt oder fällt kurzfristig aus.
Die Suche nach einer dauerhaften Besetzung zieht sich über Monate.
Der Vertrieb soll neu ausgerichtet werden.
Innen- oder Außendienst muss erst aufgebaut werden.
Bisher getrennte Teams sollen zusammengeführt werden.
Über Pipeline und Forecast fehlt jede belastbare Transparenz.
Die Marktbearbeitung stagniert, ohne dass jemand gegensteuert.
Neue Produkte, Märkte oder Kanäle sollen eingeführt werden.
Zwischen Vertrieb, Marketing und Geschäftsführung stauen sich Konflikte.
Eine neue Führungskraft soll vorbereitet und eingearbeitet werden.
Der Inhaber will den Vertrieb an eine professionelle Organisation übergeben.

Nicht jede dieser Lagen braucht sofort eine operative Führung. Ob ein begrenztes Sparring reicht oder die Funktion tatsächlich geführt werden muss, klären wir zuerst — bevor irgendjemand ein Mandat unterschreibt.

Was übernommen wird

Was die Führung übernimmt.

Der genaue Zuschnitt hängt vom Mandat ab — nicht jede Aufgabe steckt in jedem Auftrag. Aus diesen fünf Feldern setzt sich zusammen, was eine Interim-Vertriebsleitung tatsächlich verantwortet:

Führung

Ziele und Erwartungen klären
Mitarbeitende führen
Einzelgespräche
Coaching
Prioritäten setzen
Konflikte bearbeiten
Leistung und Entwicklung besprechen

Kunden und Markt

Key Accounts
kritische Angebote
Eskalationen
Markt- und Kundensegmentierung
neue Märkte oder Kanäle
Bestandskundenentwicklung

Vertriebsprozess

Phasen und Kriterien
Qualifizierung
Angebot
Nachfassen
Pipeline
Forecast
CRM-Nutzung
Schnittstelle zu Marketing, Service und Produktentwicklung

Organisation

Rollen von Innen- und Außendienst
Verantwortlichkeiten
Besprechungsstruktur
Reporting
Kennzahlen
Ressourcen
Rekrutierungs- und Einarbeitungsunterstützung

Übergabe

aktueller Status
Team und Verantwortlichkeiten
offene Kunden- und Marktthemen
Pipeline
Prozesse
Dokumentation
Risiken
Empfehlungen für die dauerhafte Führung
Die ersten Wochen eines Mandats

Die ersten Wochen im Mandat.

Das ist keine starre Garantie, sondern eine plausible Arbeitslogik. Wer in einen laufenden Vertrieb kommt, führt nicht am ersten Tag um — er verschafft sich zuerst ein Lagebild und stabilisiert, bevor er verändert.

1 · Mandat und Kompetenzen bestätigen

Zuerst wird geklärt, was tatsächlich entschieden werden darf. Eine Führung, die keine Entscheidungen treffen kann, ist keine Führung — dieser Rahmen muss vor allem anderen stehen.

2 · Geschäftsführung, Team und Schnittstellen sprechen

Wir hören zuerst zu — bei der Geschäftsführung, im Team und an den Schnittstellen zu Marketing, Service und Produktion. Wie es wirklich läuft, erfährt man nicht aus dem Organigramm.

3 · Pipeline, Kunden, Angebote und Zahlen prüfen

Der offene Bestand wird gesichtet: Welche Angebote sind wirklich lebendig, welche Kunden kritisch, welche Zahlen belastbar? Ohne dieses ehrliche Bild führt jede Priorität in die Irre.

4 · Akute Risiken und offene Entscheidungen identifizieren

Manches duldet keinen Aufschub — ein wackelnder Großkunde, eine hängende Entscheidung, ein Angebot kurz vor dem Kippen. Diese Punkte werden herausgezogen und zuerst bearbeitet.

5 · Arbeitsrhythmus und Reporting stabilisieren

Ein Vertrieb ohne verlässlichen Takt verliert sich im Tagesgeschäft. Besprechungen, Berichtslinie und ein knappes, verständliches Reporting geben dem Team wieder einen festen Boden.

6 · Prioritäten und Verantwortlichkeiten klären

Wo alle zuständig sind, ist am Ende niemand verantwortlich. Deshalb wird eindeutig verteilt, wer was verantwortet — und welche Themen bewusst warten müssen.

7 · Erste Maßnahmen umsetzen

Jetzt wird nicht nur analysiert, sondern gehandelt. Die ersten Schritte sollen früh spürbar sein — im Team und bei den Kunden, die es betrifft.

8 · Mittelfristiges Zielbild und Übergabe vorbereiten

Ein Interim-Mandat endet planbar. Deshalb wird von früh an mitgedacht, wohin der Vertrieb geführt werden soll und wie die Übergabe an eine dauerhafte Führung aussieht.

Was der Auftraggeber bereitstellt

Was Sie dafür bereitstellen.

Eine Führung auf Zeit funktioniert nur, wenn sie auch führen darf. Damit ein Mandat trägt, brauchen wir von Ihnen ein paar klare Dinge:

Ein klares Mandat, das keinen Zweifel am Auftrag lässt.
Zugang zu Kunden-, Vertriebs- und Finanzinformationen im notwendigen Umfang.
Echte Entscheidungskompetenz, nicht nur den Titel.
Transparente Kommunikation an das Team, warum die Führung übernommen wird.
Eine feste Berichtslinie zur Geschäftsführung.
Unterstützung, wenn interne Blockaden auftauchen.
Realistische Ziele statt eines Wunschzettels.
Zeit für die zentralen Entscheidungen, die nur Sie treffen können.
Erfolg und Messung

Woran sich Erfolg zeigt.

Was ein Mandat leisten soll, wird zu Beginn vereinbart — nicht am Ende behauptet. Je nach Ausgangslage sind das mögliche Ziele:

Die Führungslücke schließen, damit der Vertrieb nicht steuerlos läuft.
Transparenz über Pipeline, Kunden und Zahlen herstellen.
Die Pipeline von Angeboten bereinigen, die längst tot sind.
Den Forecast belastbarer machen, statt ihn schönzurechnen.
Angebots- und Nachfassprozess vereinheitlichen.
Die Teamstruktur klären, wo Rollen sich überlappen oder fehlen.
Kritische Kunden sichern, bevor sie verloren gehen.
Eine neue Vertriebsleitung vorbereiten und einarbeiten.
Die Übergabe so dokumentieren, dass sie ohne uns weiterträgt.

Jedes dieser Ziele braucht eine passende Ausgangsbasis, an der man den Fortschritt überhaupt festmachen kann. Pauschale Umsatz- oder Ergebnisversprechen geben wir bewusst nicht — sie wären nur eine Zahl ohne Deckung.

Interim-Vertriebsleitung oder Vertriebsberatung?

Führung oder Beratung?

Beides klingt ähnlich und meint zwei sehr verschiedene Dinge. Der Unterschied ist nicht das Thema, sondern wer am Ende die Verantwortung trägt.

Vertriebsberatung

Die richtige Wahl, wenn interne Führung vorhanden ist und Entscheidungen selbst umgesetzt werden können. Wir bringen den Blick von außen, die Struktur und die Argumente — geführt wird weiterhin von Ihnen.

Interim-Vertriebsleitung

Die richtige Wahl, wenn die Funktion tatsächlich geführt werden muss und operative Verantwortung übertragen wird. Wir beraten dann nicht neben dem Vertrieb, sondern stehen für einen definierten Zeitraum darin.

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Was braucht Ihr Vertrieb heute dringender: noch ein Konzept — oder jemanden, der ihn führt, bis die Stelle wieder besetzt ist? Schildern Sie uns die Vakanz, dann ordnen wir gemeinsam ein, was sie wirklich braucht.

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