Eine Vakanz stoppt den Vertrieb nicht.
Er muss trotzdem geführt werden.
Kunden warten nicht auf die neue Stellenbesetzung. Angebote müssen entschieden, Mitarbeitende geführt, Forecasts bewertet und Prioritäten gesetzt werden — jeden Tag, an dem die Vertriebsleitung fehlt. Ein Konzept in der Schublade führt niemanden. Wir übernehmen diese Verantwortung für einen definierten Zeitraum, mit klarem Auftrag und geplanter Übergabe — und geben die Funktion geordnet zurück, nicht als offene Baustelle.
Wann eine Führung auf Zeit trägt.
Selten ruft jemand an, weil er sich eine Interim-Lösung wünscht. Er ruft an, weil eine Stelle plötzlich leer ist und der Vertrieb trotzdem weiterlaufen muss. Meistens steckt eine dieser Lagen dahinter:
Nicht jede dieser Lagen braucht sofort eine operative Führung. Ob ein begrenztes Sparring reicht oder die Funktion tatsächlich geführt werden muss, klären wir zuerst — bevor irgendjemand ein Mandat unterschreibt.
Was die Führung übernimmt.
Der genaue Zuschnitt hängt vom Mandat ab — nicht jede Aufgabe steckt in jedem Auftrag. Aus diesen fünf Feldern setzt sich zusammen, was eine Interim-Vertriebsleitung tatsächlich verantwortet:
Führung
Kunden und Markt
Vertriebsprozess
Organisation
Übergabe
Die ersten Wochen im Mandat.
Das ist keine starre Garantie, sondern eine plausible Arbeitslogik. Wer in einen laufenden Vertrieb kommt, führt nicht am ersten Tag um — er verschafft sich zuerst ein Lagebild und stabilisiert, bevor er verändert.
1 · Mandat und Kompetenzen bestätigen
Zuerst wird geklärt, was tatsächlich entschieden werden darf. Eine Führung, die keine Entscheidungen treffen kann, ist keine Führung — dieser Rahmen muss vor allem anderen stehen.
2 · Geschäftsführung, Team und Schnittstellen sprechen
Wir hören zuerst zu — bei der Geschäftsführung, im Team und an den Schnittstellen zu Marketing, Service und Produktion. Wie es wirklich läuft, erfährt man nicht aus dem Organigramm.
3 · Pipeline, Kunden, Angebote und Zahlen prüfen
Der offene Bestand wird gesichtet: Welche Angebote sind wirklich lebendig, welche Kunden kritisch, welche Zahlen belastbar? Ohne dieses ehrliche Bild führt jede Priorität in die Irre.
4 · Akute Risiken und offene Entscheidungen identifizieren
Manches duldet keinen Aufschub — ein wackelnder Großkunde, eine hängende Entscheidung, ein Angebot kurz vor dem Kippen. Diese Punkte werden herausgezogen und zuerst bearbeitet.
5 · Arbeitsrhythmus und Reporting stabilisieren
Ein Vertrieb ohne verlässlichen Takt verliert sich im Tagesgeschäft. Besprechungen, Berichtslinie und ein knappes, verständliches Reporting geben dem Team wieder einen festen Boden.
6 · Prioritäten und Verantwortlichkeiten klären
Wo alle zuständig sind, ist am Ende niemand verantwortlich. Deshalb wird eindeutig verteilt, wer was verantwortet — und welche Themen bewusst warten müssen.
7 · Erste Maßnahmen umsetzen
Jetzt wird nicht nur analysiert, sondern gehandelt. Die ersten Schritte sollen früh spürbar sein — im Team und bei den Kunden, die es betrifft.
8 · Mittelfristiges Zielbild und Übergabe vorbereiten
Ein Interim-Mandat endet planbar. Deshalb wird von früh an mitgedacht, wohin der Vertrieb geführt werden soll und wie die Übergabe an eine dauerhafte Führung aussieht.
Was Sie dafür bereitstellen.
Eine Führung auf Zeit funktioniert nur, wenn sie auch führen darf. Damit ein Mandat trägt, brauchen wir von Ihnen ein paar klare Dinge:
Woran sich Erfolg zeigt.
Was ein Mandat leisten soll, wird zu Beginn vereinbart — nicht am Ende behauptet. Je nach Ausgangslage sind das mögliche Ziele:
Jedes dieser Ziele braucht eine passende Ausgangsbasis, an der man den Fortschritt überhaupt festmachen kann. Pauschale Umsatz- oder Ergebnisversprechen geben wir bewusst nicht — sie wären nur eine Zahl ohne Deckung.
Führung oder Beratung?
Beides klingt ähnlich und meint zwei sehr verschiedene Dinge. Der Unterschied ist nicht das Thema, sondern wer am Ende die Verantwortung trägt.
Vertriebsberatung
Die richtige Wahl, wenn interne Führung vorhanden ist und Entscheidungen selbst umgesetzt werden können. Wir bringen den Blick von außen, die Struktur und die Argumente — geführt wird weiterhin von Ihnen.
Interim-Vertriebsleitung
Die richtige Wahl, wenn die Funktion tatsächlich geführt werden muss und operative Verantwortung übertragen wird. Wir beraten dann nicht neben dem Vertrieb, sondern stehen für einen definierten Zeitraum darin.
Ein Plan oder eine Führung?
Was braucht Ihr Vertrieb heute dringender: noch ein Konzept — oder jemanden, der ihn führt, bis die Stelle wieder besetzt ist? Schildern Sie uns die Vakanz, dann ordnen wir gemeinsam ein, was sie wirklich braucht.
Interim-Vertriebsleitung anfragen