Ein Tool kann vieles.
Die Frage ist, was Sie damit tun.
Ein paar spektakuläre Beispiele erzeugen Begeisterung. Einen Arbeitsalltag verändern sie noch nicht. Im INREMA KI-Workshop geht es deshalb nicht darum, was ein Werkzeug alles könnte, sondern darum, was Ihr Unternehmen damit sinnvoll tun kann. Wir arbeiten mit realen Aufgaben, freigegebenen Informationen und den Rollen der Menschen, die im Raum sitzen.
Zielgruppe entscheidet über Inhalt.
Ein Workshop für die Geschäftsführung braucht andere Inhalte als eine Anwendungsschulung fürs Team. Deshalb legen wir nicht ein Standardprogramm über alle, sondern richten den Tag auf die Rollen aus, die tatsächlich dabei sind. Je nach Ziel kann er zugeschnitten werden auf:
Zielgruppe und Entscheidungsrechte klären wir vorab. Wer im Raum nicht entscheiden darf, kann im Raum auch nichts festlegen — das gehört vorher auf den Tisch, nicht während des Tages.
Nicht Begeisterung.
Sondern Klarheit.
Welche dieser Ziele im Vordergrund stehen, hängt von Ihnen ab. Wir legen sie vorher fest, statt am Ende alles ein bisschen berührt zu haben:
Der Tag steht und fällt mit der Vorbereitung.
Ein guter Workshop entsteht nicht am Morgen des Termins. Vorher klären wir gemeinsam:
Ein Punkt ist dabei nicht verhandelbar: Vertrauliche oder personenbezogene Daten kommen nicht ungeprüft in Demo-Tools. Was in ein Werkzeug darf und was nicht, entscheiden wir vorher — nicht im Eifer des Ausprobierens.
Von der Einordnung zur Priorisierung.
Der genaue Ablauf hängt vom Ziel ab. Als Orientierung gliedert sich ein Tag typischerweise in sechs Teile — sie bauen aufeinander auf, keiner trägt allein.
Teil 1 · Was KI kann und was nicht
Keine Technikvorlesung. Eine verständliche Einordnung von Sprachmodellen, generativer KI, Wissensgrenzen, Unsicherheit und typischen Fehlern. Wer die Grenzen kennt, überschätzt ein Werkzeug seltener und unterschätzt es auch nicht.
Teil 2 · Arbeitsrealität im Unternehmen
Die Teilnehmenden sammeln eigene Aufgaben: was wiederkehrt, Zeit frisst, informationslastig oder fehleranfällig ist, sich schwer standardisieren lässt oder an einzelnen Personen hängt. Hier entsteht der Stoff, mit dem der Rest des Tages arbeitet.
Teil 3 · Praktische Anwendung
Mit freigegebenen Beispielen werden mögliche Arbeitsweisen getestet. Es geht nicht um den perfekten Prompt, sondern um Ausgangsdaten, Kontext, Qualitätskriterien, den Vergleich von Ergebnissen, die Nachprüfung und die Dokumentation. Genau da entscheidet sich, ob ein Ergebnis brauchbar ist.
Teil 4 · Risiken und Regeln
Welche Daten dürfen verwendet werden? Welche Ergebnisse müssen geprüft werden? Was darf nicht automatisiert werden, wer ist verantwortlich, wie werden neue Tools freigegeben, und wie gehen Mitarbeitende mit Fehlern um? Regeln, die im Alltag halten, statt in einer Richtlinie zu verstauben.
Teil 5 · Anwendungsfälle priorisieren
Die gesammelten Anwendungsfälle werden geordnet — nach Nutzen, Machbarkeit, Risiko, Datenlage und Integrationsaufwand. Nicht alles, was möglich ist, lohnt sich zuerst. Diese Reihenfolge trennt den ersten Schritt vom Wunschzettel.
Teil 6 · Nächste Schritte
Am Ende steht kein Applaus, sondern eine Liste: Quick Wins, ein Pilotprojekt, Schulungsbedarf, eine Richtlinie, benannte Verantwortliche, technischer Prüfbedarf und ein Reviewtermin. Damit lässt sich weiterarbeiten.
Kein Applaus.
Sondern ein Ergebnis.
Was der Workshop hervorbringt, legen wir vorher fest. Je nach Zuschnitt können das sein:
Den konkreten Umfang legen wir vor dem Workshop fest. Was Sie bei uns nicht hören: das pauschale Versprechen „am Ende haben Sie eine vollständige KI-Strategie". Ein realistischer nächster Schritt ist mehr wert als ein großes Wort.
Ein Baustein.
Keine Konformitätsgarantie.
Der EU AI Act verlangt einen angemessenen Aufbau von KI-Kompetenz — abgestimmt auf die jeweiligen Rollen, Kenntnisse und Einsatzkontexte. Ein Workshop kann Teil dieser Maßnahmen sein. Er ersetzt aber nicht automatisch alle organisatorischen, rechtlichen und fachlichen Anforderungen.
Deshalb behaupten wir hier nichts, was wir nicht halten können. Kein „mit diesem Workshop sind Sie AI-Act-konform", kein „jedes Unternehmen muss genau diesen Workshop machen", kein „eine Teilnahme erfüllt automatisch alle Pflichten". Wer Ihnen das verspricht, verkauft Sicherheit, die es so nicht gibt.
Der Workshop unterstützt Ihr Unternehmen dabei, ein angemessenes Verständnis für eingesetzte KI-Systeme, Risiken, Prüfpflichten und verantwortliche Nutzung aufzubauen. Welche weiteren Maßnahmen nötig sind, hängt vom konkreten Einsatz ab.
Ein Format, vier Ausrichtungen.
Je nachdem, wer teilnimmt und was entschieden werden soll, verschiebt sich der Schwerpunkt. Welche Variante zu Ihnen passt, klären wir im Vorgespräch.
Chancen, Risiken, Prioritäten.
Fokus auf Governance und Investitionsentscheidungen. Wo lohnt sich der Einstieg, wo nicht, und welche Regeln braucht das Unternehmen, bevor breit losgelegt wird?
Sichere praktische Nutzung.
Fokus auf reale Aufgaben und Qualitätsprüfung. Wie arbeiten Mitarbeitende sicher mit KI, welche Ergebnisse müssen kontrolliert werden, und wo ist Vorsicht geboten?
Prozesse und Pilot.
Fokus auf Analyse und Bewertung. Prozesse durchleuchten, Anwendungen einordnen und den einen Pilot auswählen, mit dem sich anfangen lässt.
Zugeschnitten auf die Funktion.
Fokus auf eine konkrete Funktion — Vertrieb, Marketing, Assistenz, Service oder eine andere. Die Aufgaben kommen aus genau diesem Bereich, nicht aus einem Musterkatalog.
Feste Dauer- oder Preisangaben nennen wir hier bewusst nicht, solange das Angebotsmodell nicht final steht. Der Umfang entsteht aus dem Bedarf, nicht aus einer Preisliste.
Welche drei Aufgaben kosten Nerven?
Nennen Sie uns die drei Aufgaben, die Ihr Team regelmäßig Zeit oder Nerven kosten. Damit lässt sich ein Workshop viel konkreter vorbereiten als mit der Frage, was Sie über KI lernen möchten. Schildern Sie uns kurz Ihre Situation — den Rest schneiden wir darauf zu.
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