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Vertriebsberatung

Guter Vertrieb hängt nicht an einer Person.
Auch nicht an Ihnen.

Die meisten kleinen Unternehmen haben keinen schlechten Vertrieb. Sie haben einen Vertrieb, der auf Erfahrung, persönlichen Beziehungen und dem Gedächtnis einzelner Menschen beruht. Das geht oft lange gut. Aber Wachstum, neue Mitarbeitende, längere Verkaufszyklen oder ein Wechsel in der Verantwortung machen die Schwächen sichtbar. Wir machen Vertriebsarbeit nachvollziehbar, führbar und übertragbar — ohne die persönliche Stärke Ihres Unternehmens durch starre Skripte zu ersetzen.

Woran Sie es erkennen

Anzeichen, die sich wiederholen.

Kaum jemand ruft an, weil sein Vertrieb „kaputt" ist. Er ruft an, weil dieselben Dinge immer wieder passieren. Meist sind es diese:

Anfragen werden unterschiedlich qualifiziert — jeder nach Gefühl.
Der Inhaber übernimmt selbst alle wichtigen Gespräche.
Angebote gehen raus, werden aber nicht systematisch nachgefasst.
Niemand kann verlässlich sagen, welche Abschlüsse wahrscheinlich sind.
CRM-Daten sind unvollständig oder werden nur zur Kontrolle gepflegt.
Außendienst und Innendienst arbeiten nebeneinander her.
Marketingkontakte werden nicht sauber an den Vertrieb übergeben.
Preise und Leistungen werden in jedem Gespräch neu erklärt.
Gute Verkäufer sind erfolgreich, aber ihr Vorgehen ist nicht übertragbar.
Gründe für verlorene Aufträge werden nicht dokumentiert.
Das Potenzial im Bestand bleibt ungenutzt.
Vertriebsmeetings sammeln Status, führen aber zu keiner Entscheidung.

Keines dieser Anzeichen ist für sich ein Drama. Zusammen zeigen sie dasselbe Grundproblem: Ihr Vertrieb hängt an Personen, nicht an einem Ablauf, den man führen und weitergeben kann.

Wo wir anfangen

Erst der Kaufprozess.
Dann der Vertrieb.

Nicht jedes Unternehmen braucht dieselben Vertriebsphasen. Bevor wir irgendetwas strukturieren, klären wir, wie Ihre Kunden tatsächlich kaufen. Das heißt konkret:

Wie werden Kunden überhaupt auf Sie aufmerksam?
Was löst den ersten Kontakt aus?
Wer entscheidet auf Kundenseite wirklich?
Welche Informationen braucht der Kunde zu welchem Zeitpunkt?
Wie lang ist der Weg bis zur Entscheidung?
Welche Einwände kommen immer wieder?
Was führt zu Nicht-Kauf oder Verzögerung?
Was passiert nach dem Auftrag?

Der Vertriebsprozess muss zum Kaufprozess Ihres Kunden passen. Nicht der Kunde zu Ihrem Prozess.

Bausteine der Vertriebsberatung

Acht Stellschrauben, die zusammengehören.

Kein Baustein trägt allein. Wir arbeiten sie in der Reihenfolge ab, in der ein Kunde bei Ihnen ankommt und zur Entscheidung kommt.

Zielkunden und Prioritäten

Nicht jeder mögliche Kunde verdient denselben Aufwand. Wir entwickeln Kriterien, nach denen Sie entscheiden, wo Ihre Zeit hingehört:

  • ·Passung zu Ihrem Angebot.
  • ·Wirtschaftliches Potenzial.
  • ·Entscheidungsreife.
  • ·Risiko.
  • ·Strategischer Wert.
  • ·Priorität in der Bearbeitung.

Qualifizierung

Welche Informationen müssen vor Angebot oder Termin vorliegen? Und welche Anfragen lehnen Sie ab, entwickeln Sie weiter oder behandeln Sie anders? Wer das nicht klärt, arbeitet an jeder Anfrage gleich hart — auch an der falschen.

Gesprächsstruktur

Kein künstliches Verkaufstheater, sondern eine klare Struktur für das Gespräch:

  • ·Situation.
  • ·Ziel.
  • ·Auswirkungen.
  • ·Bisherige Versuche.
  • ·Entscheidungsprozess.
  • ·Budget- und Zeitrahmen.
  • ·Nächster Schritt.

Angebot

Ein Angebot muss mehr leisten, als Positionen und Preise aufzulisten. Es sollte zeigen:

  • ·Die verstandene Ausgangslage.
  • ·Ziel und Umfang.
  • ·Das Vorgehen.
  • ·Verantwortlichkeiten.
  • ·Annahmen.
  • ·Grenzen.
  • ·Die Preislogik.
  • ·Die nächste Entscheidung.

Nachfassen

Nachfassen ist kein Betteln. Es ist die professionelle Klärung, ob eine Entscheidung noch offen ist, Informationen fehlen oder die Gelegenheit beendet gehört. Genau das entscheidet über einen großen Teil Ihrer Abschlüsse.

Pipeline und Forecast

Eine Pipeline ist keine Wunschliste. Ihre Stufen brauchen eindeutige Kriterien, und ein Forecast muss seine Annahmen sichtbar machen und regelmäßig gegen die Realität geprüft werden. Sonst verwalten Sie Hoffnungen, keine Chancen.

CRM und Daten

Das CRM unterstützt den Prozess. Es ersetzt ihn nicht. Wir definieren nur die Daten, die Sie für Arbeit, Führung und Lernen wirklich brauchen — nicht alles, was ein System theoretisch erfassen kann.

Führung

Vertrieb, den niemand führt, zerfällt in Einzelkämpfer. Führung braucht klare Punkte:

  • ·Erwartungen.
  • ·Ziele.
  • ·Aktivitäten.
  • ·Gesprächsqualität.
  • ·Coaching.
  • ·Entscheidungen.
  • ·Kennzahlen.
  • ·Verantwortlichkeit.
Kennzahlen mit Sinn

Messen, was den Vertrieb führt.

Kennzahlen sollen Führung ermöglichen, nicht Berichte füllen. Sinnvoll sind unter anderem:

Anzahl und Qualität neuer Chancen.
Umwandlung zwischen den Phasen.
Alter offener Angebote.
Stand des Nachfassens.
Gründe für verlorene Aufträge.
Länge des Verkaufszyklus.
Auftragswert.
Entwicklung im Bestandskundengeschäft.
Abweichung des Forecasts von der Realität.
Aktivität mit klarem Bezug zur jeweiligen Phase.

Keine Kennzahl kommt nur deshalb ins Spiel, weil ein CRM sie darstellen kann. Öffentliche Benchmarks oder Branchenwerte nutzen wir nur mit belastbarer Quelle und passender Definition — pauschale Quoten geben wir Ihnen nicht.

Marketing und Vertrieb

Zwei Funktionen, ein Kaufprozess.

Vertrieb kann nicht dauerhaft ausgleichen, was in Positionierung und Kommunikation unklar bleibt. Deshalb verbinden wir bei Bedarf, was ohnehin zusammengehört:

Zielgruppen.
Botschaft.
Inhalte.
Landingpages.
Leadübergabe.
Gespräch.
Angebot.
Nachfassen.

Marketing erzeugt nicht „Leads für den Vertrieb". Beide Funktionen gestalten gemeinsam einen Kaufprozess.

Einführung im Alltag

Ein Diagramm allein ändert nichts.

Ein Vertriebsprozess wird nicht dadurch wirksam, dass er auf einem Blatt steht. Er braucht ein paar Dinge, damit er im Alltag trägt:

Klare Verantwortliche.
Training an realen Fällen.
Anpassung des CRM.
Vorlagen.
Regelmäßige Reviews.
Führung.
Korrektur nach den ersten Erfahrungen.
Dokumentierte Entscheidungen.
Für wen das passt

Wann sich Vertriebsberatung lohnt.

Inhaber als Hauptverkäufer

Unternehmen, in denen der Chef selbst noch die wichtigsten Abschlüsse macht.

Neue Vertriebsleute

Betriebe, die frische Vertriebsmitarbeitende einarbeiten und nicht bei jedem bei null anfangen wollen.

Lange Verkaufszyklen

Technische Unternehmen, deren Entscheidungen sich über Monate ziehen.

Viele unpassende Anfragen

Dienstleister, die zu viel Zeit mit Anfragen verlieren, die nie zum Auftrag führen.

Kein einheitliches Nachfassen

Teams, bei denen das Nachfassen vom Zufall und vom Einzelnen abhängt.

CRM ohne gemeinsamen Prozess

Unternehmen mit CRM, aber ohne Ablauf, den alle gleich nutzen.

Vertrieb im Auf- oder Umbau

Firmen, die ihren Vertrieb neu aufbauen oder neu ausrichten.

Beratung oder Führung

Wann Interim sinnvoller ist als Beratung.

Manchmal fehlt nicht nur ein Prozess, sondern jemand, der ihn verantwortet. Dann ist eine Interim-Vertriebsleitung der ehrlichere Weg:

Wenn eine Vertriebsleitung schlicht fehlt.
Wenn der Bereich kurzfristig geführt werden muss.
Wenn Entscheidungen und Umsetzung intern nicht übernommen werden können.
Wenn Aufbau, Steuerung und Übergabe in einer Hand liegen müssen.
Interim-Vertriebsleitung ansehen
Der erste Schritt

Wo verlieren Sie die meisten Chancen?

Vor dem Gespräch, im Angebot oder danach — sagen Sie uns, wo es bei Ihnen klemmt. Den Rest ordnen wir gemeinsam.

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